ANDREAS  FEININGER

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Als Sohn des bekannten Künstlers Lyonel Feininger studierte Andreas Feininger (1906 in Paris - 1999 in New York) von 1922-25 an der berühmten Schule für industrielle Gestaltung, dem 'Bauhaus' in Weimar. Er durchlief eine Lehre als Kunsttischler und machte in den 20er Jahren erste Architekturfotographien für sein “Mechanisches Skizzenbuch“. Nachdem er ein Jahr lang in Frankreich für Corbusier arbeitete, widmete sich Andreas Feininger endgültig der Photographie. 1933 emigrierte er nach Stockholm, wo er als freier Fotograf arbeitete. 1939 wanderte er mit seinen Eltern nach Amerika aus und machte mit 33 Jahren allmählich durch seine faszinierenden Aufnahmen von der Stadt New York (Empire State Building, Brooklyn Bridge, Docks von Lower Manhattan, etc.) auf sich aufmerksam. Die Art der Aufnahmen der Stadt mit ihren Silhouetten bildet mittlerweile einen Maßstab in der “Skyscraper-Photographie“. Es folgten photographische Eindrücke aus unterschiedlichen Regionen Amerikas, wie z.B. der legendären “Route 66” (1954). Von 1943–62 arbeitete Andreas Feininger als “staff'-photographer“ im Auftrag für das LIFE Magazin. Es entstanden dokumentaktive Photographien zu derzeit aktuellen Themen, wie den amerikanischen Krieg und den Fortschritt der Industriewelt. Den künstlerischen Aspekt erweiterte Andreas Feininger mit seinen Photographien, in denen er die Strukturen aus der Natur mit erstaunlichen Formen und Details festhält. Als Ingenieur faszinierten ihn besonders die filigranen Konstruktionen der Pflanzen, Steine, Insekten und Tierknochen. Er entwickelte mit einer technischen Perfektion (z.B. Start eines Helikopters, der mit seinen Rotorblättern ein spiralförmiges Luminogramm in den Nachthimmel zeichnet) und einem einzigartigen geometrischen und panoramischen Blickfeld mithilfe seiner Super-Tele-Kamera seinen eigenen Stil der schwarz/weiß Photographie.

Er hat über 30 Bücher zu verschiedenen Themen herausgegeben.