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ALFRED
EISENSTAEDT
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Weithin bekannt wurde Alfred Eisenstaedt durch seine
Porträtaufnahmen von Künstlern, Filmstars und Staatsmännern. Er
porträtierte die bedeutendsten Köpfe des 20. Jahrhunderts, darunter
Albert Einstein, Thomas Mann, George Bernard Shaw u.v.a. wie auch so
unterschiedliche Persönlichkeiten wie John F. Kennedy, Winston
Churchill, Marilyn Monroe oder Marlene Dietrich. Darüber hinaus stellte
er in umfangreichen Studien die amerikanische und ab 1952 auch die
Londoner Oberschicht dar. Zu seinem Markenzeichen wurden Schnappschüsse, die er seit
1929 mit einer 35-Millimeter-Leica aufnahm und denen er durch seinen
virtuosen und zielsicheren Umgang mit dieser Kamera eine intime
Atmosphäre zu verleihen schaffte. Dieser unmittelbar wirkende
Augenzeugen-Stil, der seinen Dokumentarphotos innewohnte, prägte nicht
nur das Erscheinungsbild des LIFE-Magazines, sondern auch den
amerikanischen Photojournalismus des 20. Jahrhunderts. Alfred Eisenstaedts Werk wurde während der letzten 50 Jahre
in zahlreichen Einzelausstellungen, die erste 1954 im George Eastman
House, Rochester/New York, und mit unzähligen Preisen wie dem Lifetime
Achievement Award im Jahre 1978 gewürdigt. Mit dem vom
LIFE-Magazin 1997 gestifteten und nach Eisenstaedt benannten “Alfred
Eisenstaedt Award of Magazine Photography” setzte das Magazin seinem Bildjournalist der ersten Stunde ein weiteres
Denkmal.
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